Gestern wurde Lars Klingbeil (SPD) ins Kanzleramt gerufen, heute fungiert er als Gastgeber. Ab 10 Uhr trifft der Finanzminister führende Vertreter der Wirtschaftsverbände und Gewerkschaften zu einem Krisengespräch. Ziel ist es, angesichts hoher Energiepreise und eines stagnierenden Wirtschaftswachstums Handlungsfähigkeit zu zeigen. Klingbeil setzt auf einen Spritpreis-Deckel und eine Übergewinnsteuer, während Kanzler Friedrich Merz (CDU) vor „Gießkannen-Lösungen“ und Marktinterventionen warnt. Rixa Fürsen und Nikolaus Doll von WELT analysieren, wie die Koalition vor einem Krisenwochenende steht und warum ernsthafte Entlastungsmaßnahmen am großen Haushaltsdefizit scheitern könnten.
In Islamabad beginnen entscheidende Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran, um aus der fragilen Waffenruhe einen dauerhaften Frieden zu machen. Der 10-Punkte-Plan der Mullahs und die Konflikte um die Straße von Hormuz stellen jedoch große Herausforderungen dar. Hans von der Burchard analysiert die Situation und beleuchtet die Rolle Israels, dessen Vorgehen im Libanon von Kanzler Merz als Bedrohung für den Friedensprozess kritisiert wird.
Im 200-Sekunden-Interview erläutert Paul Ziemiak (CDU), Mitglied des Auswärtigen Ausschusses, warum das militärische Vorgehen allein das Problem mit der Hisbollah nicht lösen wird und die Stabilität der libanesischen Regierung für Israels Sicherheit entscheidend ist.
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