Pauline von Pezold und Frederik Schindler analysieren die mittel- und langfristigen Folgen des AfD-Bundesparteitags in Erfurt. Alice Weidel und Björn Höcke dominieren nun den Bundesvorstand, während Tino Chrupalla bei seiner Wiederwahl einen Dämpfer erhielt und möglicherweise auf Sachsen 2029 spekuliert.
Sebastian Münzenmaier, als Stratege von Weidels Erfolg, sichert der Parteichefin die Mehrheiten mit seinem Netzwerk und formt das radikale Innen- und gemäßigte Außengesicht der Partei. Die AfD-Jugendorganisation „Generation Deutschland“ gehört ebenfalls zu den Gewinnern.
Mit nur 12 Prozent Frauenanteil ist die AfD der niedrigste im Bundestag. Alice Weidel rechtfertigt den Frauenmangel nach Äußerungen von Parteivize Stefan Möller durch eine angebliche Gefahrenlage für Politikerinnen. Schindler und von Pezold beleuchten das Frauenbild der Partei und diskutieren Reizthemen wie Quoten und Feminismus.
Nach dem Bundesparteitag richtet sich der Fokus auf den einflussreichen, aber zerstrittenen Landesverband in Nordrhein-Westfalen, wo Martin Vincentz und Matthias Helferich um die Vormacht kämpfen.
Der europäischen Parteienfamilie „Europa Souveräner Nationen“ droht ein Verbot. Das EU-Parlament hat für ein Prüfverfahren gestimmt. Schindler und von Pezold erklären diesen Schritt.
„Inside AfD“ ist der POLITICO-Podcast über Deutschlands umstrittenste Partei. Trotz Radikalisierung und Beobachtung wächst die AfD weiter. Was treibt ihre Anhänger, Strategen und Gegner an? Was bedeutet ihr Aufstieg für das politische System Deutschlands?
Antworten liefern mittwochs Pauline von Pezold von POLITICO und Frederik Schindler von WELT – unaufgeregt, aber kritisch.
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